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BW2 #3: Erstflug

Heute nochmal raus gewesen mit der BW2. Noch nicht mit allem 100% glücklich, aber einige Sachen klappen schon mal ganz brauchbar. Flugzeit (siehe Telemetriebildschirm auf der Taranis für Gas-Timer und Lipospannung):

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Und Optik in der Luft:

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(Landekufen sind ab, da diese nicht mehr von alleine auf Press in den Bügeln halten wie bei der BW1 – scheinbar hat sich da was geändert, muss die mal einkleben oder so)


So, nun tut die Zenmuse auch endlich wie ich will, und die Ergebnisse sprechen für sich. Der GoPro war beim heutigen Testflug zwar nicht genug Licht da (war ja auch fast 21 Uhr und mitten im Park unter Bäumen), ich habe trotzdem mal einen Teaser gemacht:

BW2 #2: Aufbau des Rahmens

Die Frästeile des Prototypen und die CFK-Rohre sind da! Nach einer Fahrt zum Baumarkt zwecks Anschaffung eines Bohrstands für meine Dremel, damit ich die Schellen anbohren konnte, habe ich den Frame endlich zusammenbekommen. Bilder sagen mehr als Worte:

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Das Gewicht ist sogar besser als ich erwartet habe. Man beachte, das ist komplett mit Landegestell und allen Frameschrauben:

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Nun geht’s an den Einbau der Elektronik. Mal sehen ob ich heute noch weitermache, eigentlich schon etwas spät aber ich habe alles da, inklusive Motivation Das Ding wird.

BW2 #1: Konzept und Planung

Über ein Jahr ist nun vergangen seit ich meine Black Widow gebaut habe. Der Frame wurde unerwartet erfolgreich, hat mir selbst und vielen anderen gute Dienste geleistet. Nun möchte ich gerne die neue Version präsentieren: die Black Widow V2.

main-folded

top

Technische Daten

Motordiagonale (Standardausleger): 60 cm
Maximale Propellergröße (Standardausleger): 13″
Gewicht des Rahmens (voll-CFK): < 400g

Größte Änderung zur BW1: die Black Widow V2 ist klappbar! Für den Transport können alle 4 Ausleger nach hinten geklappt werden, und schon kann der Copter in einen beliebig kleinen Kofferraum verstaut oder auch an einen Reiserucksack hinten drangeschnallt werden.

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Black Widow #2 – Baubericht

Alle Teile bereit für die Montage. Die Ordnung auf dem Schreibtisch hat nicht lange gehalten…

Starting the build

Rohre für die Ausleger gesägt. Mit einer scharfen Metallsäge und Schnittstellen abgeklebt mit Malertape, ging das Sägen doch ziemlich einfach. Die Längen sind mit 22cm und 28cm so gewählt, dass alle vier Ausleger aus einem 1m Rohr gesägt werden können.

Pipes cut

Erste Schrauben eingesetzt. Die FCP HL Schellen passen wunderbar.

Frame assembly

Center vormontiert, alles passt wie es soll.

Center frame pre-assembled

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Black Widow #1 – Entwurf

Jetzt wo ich schon ein Paar Monate meinem X525-basierten FPV-Quad fliege, und mittlerweile auch mal mit Brille unterwegs war, stelle ich immer mehr Nachteile des X525-Frames fest. Da ich von dem Konzept den Quads sowie den allgemeinen Leistungsdaten meiner Konfiguration doch recht überzeugt bin, habe ich mir überlegt, ein anderes Frame für den aufzubauen, welches die Nachteile des alten beheben würde. Konkret ging es mir um drei Punkte:

Platzangebot. Auf dem X525 ist schlicht nicht genug Platz für die gesamte FPV-Ausrüstung vorhanden, ohne zu komplexen und schweren Anbauten zu greifen.

Gewicht. Das X525 ist viel zu schwer.

Stabilität. Mit den dünnen Aluauslegern ist der X525 nicht steif und nicht crashresistent genug. Das Landegestell lässt auch zu wünschen übrig.

Entwurf

Als Inspiration für mein Design hat das Spidex Frame gedient, welches meiner Meinung nach extrem clever aufgebaut ist. Dennoch war es für meine Zwecke nicht perfekt (wieder Aluausleger, schwache Motorhalterungen, kleiner Akkuschacht). Also habe ich mir mal LibreCAD runtergeladen und folgendes ist soweit dabei rausgekommen:

Gesamtansicht

Centerplatten und Akku- und GoPro-Halter

Motorabstand wie gezeichnet ist 58cm (diagonal), die Motoren sind nahezu symmetrisch angeordnet. Eingezeichnet sind 11″ Propeller. Arme werden aus 16mm CFK-Rohren gemacht, vorne 22cm lang, hinten 28cm – lassen sich also alle vier aus 1m Rohr schneiden. Schellen von Flyduino FCP HL, 23mm Lochabstand.

Die Längsrohre (16mm, je 50cm lang) werden oben über dem oberen Center angebracht, mit M3 Gummipuffern und einzelnen Schellen. Auf die Rohre wird vorne ein Halter für die GoPro angeschellt, und hinten eine Einlage für den Akku.

Unten drunter kommt ein Landegestell, dieses hier von Flyduino.

Nun zur Hardware, die verbaut wird. Diese wird komplett von meinem aktuellen Quad übernommen und beinhaltet folgendes:

  • NTM 28-30 750kv
  • Graupner E-Props. 11×5
  • HK Blue Series 30A
  • Crius SE v0.1
  • Drotek I2C GPS
  • Nanotech 4S 4500mAh
  • GoPro 2
  • ImmersionRC 5.8G TX
  • MinimOSD